Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus

Arbeitsgemeinschaft für politische Bildung

im Hochtaunuskreis  (ab 1951)

 

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Einladung zu unserem zweiten menschenrechtsorientierten Studienseminar in Spanien:

Der fortwährende Kampf um Freiheit und Demokratie

Auf den Spuren des SPANISCHEN

BÜRGERKRIEGS 1936 1939

22. bis 28. Mai 2014  (7 Tage)

   

Spanischer Bürgerkrieg: 17. Juli 1936 – 1. April 1939  (Quelle: Wikimedia)

     

Eines der (fast) vergessenen historischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts ist der Bürgerkrieg in Spanien. Die Ursachen für den Ausbruch des Krieges sind in den extremen sozialpolitischen und kulturellen Verwerfungen in der spanischen Gesellschaft sowie in regionalen Autonomiebestrebungen, etwa im Baskenland und Katalonien, zu finden. Als im Sommer 1936 Teile des Militärs gegen die demokratisch gewählte Regierung putschen, beginnt ein drei Jahre dauernder Bürgerkrieg mit anschließender fast vierzigjähriger Diktatur des Generals Franco, gestützt auf das reaktionäre Militär, die erzkonservative katholische Kirche und die Falange (spanische faschistische Bewegung).

Spanien ist ein Land, das nach dem blutigen Bürgerkrieg und der folgenden Franco-Diktatur ab 1975 erst allmählich in das demokratische Europa zurückkehrte. Nur langsam wird auch offiziell die Geschichte aus der Sicht der Verteidiger/innen der Republik gewürdigt. „Nach dem Ende der Diktatur wurde die Unterdrückung des kollektiven Gedächtnisses der Republikaner vom Schweigen der Transition abgelöst. Die Erinnerung an die antifaschistische und republikanische Tradition Spaniens wurde als störend auf dem Weg in die Zukunft empfunden.“ (zit. Moritz Krawinkel*, Autor von „Die Schlacht am Jarama. Zwischen Geschichte und Gedächtnis“, Berlin 2011). Sowohl aus diesem Grund als auch nach so langer Zeit ist es auch heute noch für Historiker und Zeitzeugen schwierig, die Geschichte des Bürgerkriegs und die damals anschließende weitere systematische Verfolgung und Ermordung von demokratisch gesinnten Bürger/innen aufzuarbeiten. In diesem Zusammenhang hatten wir auch Kontakt zum „Memorial Democràtic in Barcelona sowie zu einigen „Foros por la Memoria in Spanien. Während unseres Seminars werden wir von engagierten Fachleuten an Orte geführt, die für das damalige Kriegsgeschehen von besonderer Bedeutung waren, wie z. B. ehemalige Schlachtfelder (mit Schützengräben, Bunkern und zerstörten Orten), Luftschutzbunker, Plätze franquistischer Konzentrationslager und Hinrichtungsstätten, Friedhöfe und Massengräber, Gedenkstätten und fachspezifische Ausstellungen in lokalen Museen.

Daneben wollen wir aber auch noch Informationen und Erfahrungen mit unseren Gewerkschaftskolleg/innen in Barcelona austauschen: Die Geschichte der spanischen Gewerkschaften ist spannend und durchaus nicht frei von Konflikten. Es gab sowohl eine starke anarchosyndikalistische (CNT, besonders in Katalonien und in ländlichen Gebieten) als auch eine sozialistische (UGT) Gewerkschaft. Die spanischen Gewerkschaften waren mit die wichtigsten Akteure des Widerstandes gegen General Franco. Nach dessen Sieg wurden alle Gewerkschaften verboten. Erst nach Jahrzehnten der Diktatur konnten sich mit den Comisiones Obreras (CCOO) neue, wenn auch zunächst illegale, gewerkschaftliche Aktivitäten etablieren. Nach dem Tod Francos und der langsamen Demokratisierung des Landes konnten die Gewerkschaften wieder frei arbeiten. – In Nord-Spanien wollen wir auch noch Land und Leute etwas besser kennen lernen, wobei wir auch hierbei unsere guten Kontakte zu den spanischen Gewerkschaften nutzen können.

Vorgesehene Reiseroute: Barcelona Zaragoza (Saragossa) / Belchite Teruel Morata de Tajuña / Río Jarama Guadalajara Brunete –  Valle de los Caídos  –  Madrid.

Reisepreis  pro Person im DZ/Twin einschließlich Halbpension:   € 937,--

Gruppengröße: mindestens 16 und maximal 32 Personen    Das Studienseminar wird durchgeführt!

Anmeldeschluss: 22.04.2014.

Wichtiger Hinweis: Die Anreise nach Barcelona sowie die Rückreise ab Madrid kann individuell festgelegt werden, wobei sich jede/r Seminarteilnehmer/in die passenden Gabel-Flüge ab/bis Deutschland selbst aussuchen kann. Bei Interesse kann dieses Studienseminar auch individuell verlängert werden durch eine frühere Anreise nach Barcelona und/oder eine spätere Abreise ab Madrid (übrigens ist der 29. Mai 2014 ein Feiertag: Himmelfahrt); bitte ggf. Angebot dafür beim Veranstalter einholen. Unsere Empfehlung: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, d. h. so früh wie möglich buchen, um noch die jeweils zeitlich besten und preiswertesten Flüge bei den einzelnen Fluggesellschaften bzw. Flugtickethändlern zu ergattern! Aktuelle Information: Die spanische Fluggesellschaft VUELING Airlines (http://www.vueling.com/) bietet zur Zeit preisgünstige Flüge nach Barcelona an (bei Buchung von Hin- und Rückflug könnte man z. B. auch mit dem Schnellzug von Madrid nach Barcelona zurück fahren; oder aber preisgünstige Flüge nach Madrid mit LAN Airlines www.lan.com/ buchen).

Bildungsurlaub: Für dieses Studienseminar wird leider aus formalen Gründen kein Bildungsurlaub gewährt.

     

  Das ausführliche Programm für unser menschenrechtsorientiertes Studienseminar erhalten Sie, wenn Sie oben die unterstrichene, grünfarbige Seitenüberschrift Auf den Spuren des SPANISCHEN BÜRGERKRIEGS 1936 – 1939 anklicken.

   

Wir nehmen auch wieder unter Vorbehalt Anmeldungen für ein halbes Twin (Doppelzimmer mit zwei getrennten Betten) entgegen und werden versuchen, noch eine/n Partner/in für Sie in diesem Zimmer zu finden.

Unsere Reisegruppe wird begleitet von Bernd Vorlaeufer-Germer, ehrenamtlicher Geschäftsführer von Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus und ehem. Reisebüro- und Luftverkehrskaufmann, und Horst Koch-Panzner, Gewerkschaftssekretär in der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main. Während unseres Studienseminars steht uns ein deutsch sprechender Reiseleiter zur Verfügung, und bei einzelnen lokalen Programmpunkten werden wir ggf. vor Ort auch noch von einheimischen Reiseführern betreut.

    

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