Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus

Arbeitsgemeinschaft für politische Bildung

im Hochtaunuskreis

 

Wir über uns

Mitglieder / Träger

Kooperationspartner

weitere Partner (Links)

Kontakt / Impressum

 

  

    Aktuelle Bildungsangebote

    Bildungsprogramm 2010

    Bildungsprogramm 2011

    Weitere Studienreisen

    ÖPNV im Taunus

    Der Taunus im II. Weltkrieg

    NS-Gedenkstätten

    Archiv

    zurück zur Startseite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenendseminare  2010

 

Besuch der KZ-Gedenkstätte Osthofen und des Jüdischen Worms

in Rheinhessen.  24./25. April 2010  (2 Tage)

Das Konzentrationslager Osthofen (bei Worms) war das erste KZ des ehemaligen Volksstaates Hessen, zu dem damals neben den beiden Provinzen Oberhessen und Starkenburg auch noch das linksrheinische Rheinhessen gehörte. Von März 1933 bis Juli 1934 wurden in Osthofen politische Gegner der NSDAP aus den Reihen der KPD, der SPD und der Gewerkschaften sowie Angehörige des katholischen Zentrums, Juden, Sinti, Separatisten und andere missliebige Personen ohne richterliche Verfügung in der Regel für vier bis sechs Wochen inhaftiert. Die offizielle Errichtung erfolgte – ganz bewusst auch zur Abschreckung – zum 1. Mai 1933 durch den Staatskommissar für das Polizeiwesen in Hessen, Dr. Werner Best. Lagerleiter war der Osthofener SS-Mann Karl d’Angelo.

Im Rahmen unseres Wochenendseminars werden wir am Samstag durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Osthofen (in Rheinhessen) geführt, wir wollen die Dauerausstellung des Landes Rheinland-Pfalz zur Zeit des Nazi-Regimes mit den folgenden Schwerpunkten kennen lernen: Verfolgung und Widerstand, KZ Osthofen und SS-Sonderlager/KZ Hinzert (Hunsrück). Daneben besteht aber auch die Möglichkeit zu einem individuellen Rundgang durch die Ausstellungen und das Gelände. Vorgesehen ist weiterhin eine gemeinsame kritische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit.

Am Sonntag wollen wir das ehemals Jüdische Worms besuchen, das früher auch als Klein-Jerusalem am Rhein bekannt war: Führung durch das jüdische Viertel mit Synagoge, Mikwe und Judengasse, Besuch des Jüdischen Museums im Raschi-Haus und des Alten Friedhofs Heiliger Sand“, dem ältesten jüdischen Friedhof in Europa.

Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, unterstützt von der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren.

 

 

Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald

in Weimar-Buchenwald (Thüringen)  25. 27. Juni 2010  (3 Tage)

Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde im Juni 1937 errichtet und bis zum April 1945 von der SS auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Zunächst war es für politische Gegner des Naziregimes bestimmt, später auch für vorbestrafte Kriminelle und so genannte Asoziale, Juden, Zeugen Jehovas und Homosexuelle. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden zunehmend Menschen aus anderen Ländern hier  gefangen gehalten. Besonders nach 1943 wurden im KZ Buchenwald und in seinen insgesamt 136 Außenkommandos KZ-Häftlinge rücksichtslos vor allem in der Rüstungsindustrie ausgebeutet. Eins dieser Außenlager vom KZ Buchenwald bestand 1944/45 direkt neben Schloß Kransberg/Taunus. In Buchenwald wurden viele Gefangene von der SS ermordet oder starben an den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen im Nazi-Programm Vernichtung durch Arbeit. Anfang 1945 wurde das Lager zur vorläufigen Endstation für Evakuierungstransporte aus Auschwitz und Groß-Rosen. Kurz vor der Befreiung versuchte die SS noch, das Lager zu räumen und schickte 28.000 Häftlinge auf Todesmärsche. Etwa 21.000 Häftlinge, darunter über 900 Kinder und Jugendliche, blieben im Lager zurück. Am 11. April 1945 befreiten Häftlinge der geheimen Widerstandsorganisation das Lager, nachdem Einheiten der 3. US-Armee auch den Ettersberg erreichten. Insgesamt waren etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter waren auch 11.000 Juden.

Busfahrt ab/bis Frankfurt am Main und Bad Homburg v. d. Höhe. Veranstalter: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk Hessen, unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“.

Weitere inhaltliche Informationen zu diesen Wochenendseminaren erhalten Sie, wenn Sie die unterstrichenen, blau gefärbten Seminarthemen oder Links anklicken.

 

Zusätzliche inhaltlichen Informationen zu diesen Themen können Sie auch noch bekommen, wenn Sie unsere Internetseiten Abendseminare und Tagesseminare" besuchen.

 

Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern will, ist dazu verurteilt, sie noch einmal zu erleben." 

George Santayana, spanisch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller (1863-1952)